Gardening

Wir üben uns in Selbstversorgung.

Was vor drei Jahren mit ein paar Stachelbeeren und Sauerkirschen begann nimmt inzwischen immer mehr Raum in unserem Leben ein. In diesem Jahr hatten/haben wir: Beeren (Stachelbeeren, Jostabeeren, Himbeeren, Blaubeeren), Gurken, Tomaten, Melone, Feige, Trauben, Kirschen, Salate, Möhren, Kohl, Kürbis, Zucchini, Kartoffeln, Holunder, Äpfel, Mais, Bohnen, Meerrettich und diverse Gewürz und Heilkräuter.

Nicht alles funktioniert, aber wir probieren viel aus und sind begeistert, was alles geht! Dafür haben wir inzwischen drei verschiedene Gewächshäuser mit unterschiedlichen Licht und Temperaturbedingungen, ein Frühbeet, mehrere Hochbeete und einige ebenerdige Beete.

postapocalypticWas uns beeindruckt, ist die Vielzahl an Kulturtechniken, die wir uns wieder aneignen müssen – Neben den Techniken des Anbaus, der Bodenbeschaffenheit, der Lichtbedingungen, des natürlichen Düngens (Brennesseltee), der ökologischen Schädlingsbekämpfung (Knoblauch- und Schachtelhalmtee) sind das auch die Techniken der Ernteverarbeitung und Konservierung. Sauerkraut und Apfelsaft selbst machen, Kompotte und Marmeladen zubereiten, Apfelkompott einkochen, Gemüse im nassen Sand  verbuddeln und hoffen, dass es nach Wochen und Monaten immer noch schmeckt. Ein großer Haken ist bei uns der warme Keller – hätten wir auf die Wärmedämmung verzichtet, könnte jetzt der Kürbis prima dort lagern.

Das nächste große Projekt werden die Hühner sein, die wir bei uns einziehen lassen möchten.

Vom Acker des Post/Peak/Everything